Haus Gertraud in der Sonne Winterversion dieser Seite
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Als das Berghotel Haus Gertraud im Jahr 1932 von Rudolf Rother, dem Eigentümer des Bergverlages Rother in München, für seine Tochter Gertraud errichtet wurde, gab es auf der Loferer Alm noch keinen Fremdenverkehr, es gab hierher nicht einmal eine richtige Straße, sondern nur einen Ziehweg für Pferdeschlitten. Das Almgebiet wurde von den Bauern den Sommer über mit Ihrem Vieh bewirtschaftet, und war im Winter bis dahin unerreichbar. Es war zu dieser Zeit eine wahre Meisterleistung, in dieser Abgeschiedenheit ein Hotel zu errichten, und dieses auch im Winter zu betreiben, auch deshalb weil dieses Haus bei seiner Eröffnung weitum daß modernste war.
Es wurde von Lofer aus eine Hochspannungsleitung für die Stromversorgung, und sogar eine Telefonleitung errichtet. (unser Haus hatte damals die Telefonnummer Lofer 3). Es gab eine mit Kohle betriebene Zentralheizung und fließend warm- und Kaltwasser in jedem Fremdenzimmer. Heute klingt daß natürlich nicht sehr spannend - vor über 70 Jahren jedoch waren diese Errungenschaften schon sehr beeindruckend.
Unser Haus ist vollständig aus Heimischem Holz errichtet. Für den Bau wurde auf halber Höhe zwischen der heutigen Mittelstation und dem Hotel eigens ein Sägewerk errichtet, in dem die Bäume aus der Umgebung zu Bauholz, Brettern, Böden, Leisten und so weiter verarbeitet, und anschließend mit dem Pferdefuhrwerk auf die Alm gebracht wurden. Den Begriff „BIO“ gab es zu dieser Zeit noch nicht, sondern damals war es normal ohne Chemie zu bauen, das Holz an bestimmen Tagen nach dem Mond zu fällen, entsprechend trocknen zu lassen, und dann mit viel handwerklichem Geschick zu verarbeiten.

Den Großteil unseres Hauses konnten wir im ursprünglichen Zustand erhalten um unseren zahlreichen Stammgästen - und denen die es noch werden möchten - zumindest für einige Urlaubstage das Flair der „Guten alten Zeit“ schenken zu können.

Nicht lange nach der Eröffnung des Hauses forderte der Krieg seinen Tribut. Das Hotel wurde enteignet, und in ein Luftwaffen Erholungsheim verwandelt.. Ab dem Jahr 1950 konnte dann der normale Hotelbetrieb wieder aufgenommen werden. Nach und nach wurde die Zufahrtsstraße erweitert, das Gepäck der Gäste mußte nicht mehr mit Pferden auf die Alm gebracht werden, und auch wenn es im Winter noch sehr abenteuerlich war, konnte man bereits mit dem Geländewagen die 8 Km von Lofer bis auf die Alm bewältigen.

Mußten zu beginn des Wintersportes die Skier noch den Berg hinauf getragen werden um dann eine Abfahrt im Tiefschnee genießen zu können, wurden von der Rother KG in den 70er Jahren die ersten beiden Skilifte auf der Loferer Alm errichtete, und somit der Grundstein des heutigen Wintertourismus gelegt. Im Jahr 1973 wurden diese beiden Lifte von der Bergbahn Lofer übernommen, modernisiert und durch einen 3. Lift ergänzt. In den folgenden Jahren wurden die Lifte ständig den Bedürfnissen der Skifahrer angepaßt, und sind mittlerweile auf dem neuesten Stand der Technik

Seit dem Jahr 1987 betreibt Familie Kornes als Eigentümer das Hotel.
Peter - der Chef - ist leidenschaftlicher Koch, und verwöhnt seine Gäste Tag für Tag mit den feinsten Leckereien. Sein Weinkeller ist legendär, und er findet immer den richtigen Tropfen für Sie.
Friedl - die gute Seele des Hauses - hat immer ein Ohr für Sie, und gibt Ihnen täglich das Gefühl hier „daheim“ zu sein.
Sigi - der Kellner - gehört eigentlich schon zum Inventar. Er wird Ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen.
Den Rest der Familie werden Sie sicher auch noch kennen lernen - wenn es darum geht unseren Gästen gutes zu tun sind alle im Einsatz.

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